Fibonacci Retracements sind ein Werkzeug der technischen Analyse, mit dem potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsbereiche innerhalb eines Trends identifiziert werden. Sie basieren auf den prozentualen „Zurücksetzungen“ eines vorangegangenen Impulses und helfen beim Timing von Einstiegen, Ausstiegen und beim Setzen von Stop-Loss und Take-Profit.
Kerngedanke: Nach einer starken Bewegung (Impuls) korrigiert der Markt oft einen Teil dieser Strecke, bevor der Trend weiterläuft. Fibonacci-Level markieren wahrscheinliche Zonen, an denen diese Korrektur pausieren oder drehen kann.
Standard-Levels:
23,6% → flache Korrektur, starker Trend
38,2% → „gesunde“ Korrektur
50% → psychologisches, kein „echtes“ Fibonacci-Level, aber sehr verbreitet
61,8% → „goldenes“ Level, häufige Wendepunkte
78,6% → tiefe Korrektur, Trend noch möglich
Trendrichtung bestimmen:
Aufwärtstrend → von Tief nach Hoch ziehen.
Abwärtstrend → von Hoch nach Tief ziehen.
Saubere Bezugspunkte wählen:
Nimm das markante Swing-Tief und Swing-Hoch des letzten klaren Impulses (nicht von Mikro Schwankungen irritieren lassen).
Zeiteinheit abstimmen:
Intraday: nutze die letzten 1–3 klaren Impulse.
Swing/Position: arbeite mit Tages- oder Wochencharts für robustere Levels.
Logik prüfen:
Passen die Fibonacci-Zonen mit sichtbaren Preisreaktionen, Gaps oder Volumenspitzen zusammen? Wenn ja, steigt ihre Relevanz.
Einstiege
Trendfolge-Einstieg: Warte die Korrektur bis 38,2%/50%/61,8% ab und suche Bestätigung (z. B. bullische/bärische Kerzenmuster), um in Trendrichtung einzusteigen.
Retest-Einstieg: Nach einem Breakout kann ein Rücklauf an ein Fibonacci-Level als „Retest“ dienen.
Stop-Loss
Schutz jenseits des nächsten Levels: Platziere Stops leicht jenseits des Fibonacci-Levels, das deine Setup-Logik invalidiert (z. B. unterhalb 61,8% bei Long).
Take-Profit
Partial-Profits an Gegenlevels: Nimm Teilgewinne an vorherigen Swing-Zonen oder nutze Fibonacci-Extensions (z. B. 127,2% oder 161,8%) für Zielprojektion.
Stärken:
Klar definierte Zonen ohne „Rate-Spiel“.
Funktioniert in allen Märkten und Zeiteinheiten.
Ideal zur Strukturierung von Pullbacks und Take-Profits.
Grenzen:
Subjektivität bei der Wahl von Swing-Punkten.
Seitwärtsphasen erzeugen viele Fehlsignale.
News-getriebene Märkte ignorieren oft technische Levels.
Zu kurze Impulse messen: Wähle markante Swings; Mikro-Schwankungen verfälschen die Aussagekraft.
Konfluenz ignorieren: Fibonacci ist allein gut, mit Bestätigung besser. Suche Überlappungen mit SR, Trendlinien, Volumen.
Blindes Kaufen/Verkaufen am Level: Nutze Kerzenmuster, Momentum-Checks oder Retests zur Bestätigung.
Zeitfenster mischen: Wenn du auf H1 planst, bestätige nicht nur mit M1 – bleibe konsistent.
Der DEMA ist eine Weiterentwicklung des klassischen EMA. Er wurde entwickelt, um die Verzögerung (Lag) zu reduzieren, die bei gleitenden Durchschnitten entsteht. Dadurch reagiert der DEMA noch schneller auf Kursänderungen und liefert präzisere Signale für kurzfristige Trader.
Berechnung: Der DEMA kombiniert einen EMA mit einem „EMA des EMA“.
Ziel: Glättung des Kurses bei gleichzeitig schnellerer Reaktion auf neue Bewegungen.
Darstellung: Wie EMA als Linie im Chart, aber mit weniger Verzögerung.
Trendbestimmung:
Kurs über DEMA → bullische Tendenz
Kurs unter DEMA → bärische Tendenz
Crossovers:
Kombination von kurzem und langem DEMA → liefert schnelle Kauf-/Verkaufssignale
Scalping & Intraday-Trading:
Besonders beliebt bei kurzfristigen Strategien, da Signale früher kommen als beim EMA.
Dynamische Unterstützung/Widerstand:
DEMA-Linien wirken wie flexible Zonen, an denen der Kurs oft reagiert.
Vorteile
Schnellere Signale als EMA → ideal für kurzfristige Trader
Weniger Verzögerung → bessere Trendbestätigung
Gut kombinierbar mit Momentum-Indikatoren (z. B. RSI)
Nachteile
Empfindlicher gegenüber „Marktrauschen“ → mehr Fehlsignale in Seitwärtsmärkten
Für langfristige Analysen weniger geeignet → EMA oder SMA sind stabiler
Allein genutzt nicht ausreichend → besser mit weiteren Bestätigungen kombinieren
Der Stochastic ist ein Momentum-Indikator, der den aktuellen Kurs mit der Preisspanne der letzten Perioden vergleicht. Er zeigt, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist.
Besteht aus zwei Linien: → %K = schnelle Linie → %D = geglättete Linie (meist gleitender Durchschnitt von %K)
Wertebereich: 0–100 → Überkauft: >80 → Überverkauft: <20
Kreuzungen der Linien gelten als potenzielle Ein- oder Ausstiegssignale
Besonders effektiv in Seitwärtsmärkten oder bei Umkehrpunkten
Umkehrsignale: → %K kreuzt unter %D im überkauften Bereich → Verkaufssignal → %K kreuzt über %D im überverkauften Bereich → Kaufsignal
Bestätigung: → In Kombination mit RSI oder Marktstruktur zur Trendwende-Erkennung
Timing-Werkzeug: → Gut für kurzfristige Einstiege bei Range-Trading oder Pullbacks
Vorteile
Einfach zu interpretieren
Gut für Umkehrpunkte in ruhigen Märkten
Kombinierbar mit anderen Indikatoren (z. B. RSI, EMA)
Nachteile
Viele Fehlsignale in starken Trends
Allein wenig aussagekräftig → besser mit Trendfilter verwenden
Parameter müssen an Marktverhalten angepasst werden
Der ATR ist ein Volatilitätsindikator, der die durchschnittliche Handelsspanne eines Marktes über einen bestimmten Zeitraum misst. Er zeigt, wie stark sich der Kurs bewegt – unabhängig von der Richtung.
Berechnung: Berücksichtigt die größte Spanne aus → Hoch – Tief → Hoch – Schlusskurs der Vorperiode → Tief – Schlusskurs der Vorperiode
Daraus wird ein gleitender Durchschnitt gebildet (z. B. ATR 14).
Je höher der ATR, desto volatiler der Markt.
Risikomanagement: ATR hilft bei der Bestimmung von Stop-Loss- und Take-Profit-Abständen.
Positionsgröße: Trader passen ihre Lotgröße an die Volatilität an.
Trendstärke: Hoher ATR = starke Bewegung, niedriger ATR = ruhiger Markt.
Breakouts: Plötzlicher ATR-Anstieg kann auf bevorstehende Trendbewegungen hinweisen.
Vorteile
Universell einsetzbar (Forex, Indizes, Rohstoffe, Krypto)
Sehr nützlich für Stop-Loss-Setzung und Money Management
Einfach zu interpretieren
Nachteile
Zeigt nur Volatilität, keine Richtung
Allein wenig aussagekräftig → besser mit Trendindikatoren kombinieren
Kann in ruhigen Märkten wenig Mehrwert bieten
Der Parabolic SAR ist ein Trendfolge-Indikator, der direkt im Chart Punkte oberhalb oder unterhalb des Kurses darstellt. Er zeigt, wann ein Trend wahrscheinlich endet und sich umkehrt („Stop and Reverse“).
Punkte unter dem Kurs → bullischer Trend.
Punkte über dem Kurs → bärischer Trend.
Bei Trendwechsel springt der Punkt auf die andere Seite des Kurses.
Parameter: Schrittweite (z. B. 0,02) und Maximalwert (z. B. 0,2) bestimmen die Empfindlichkeit.
Trendbestimmung: Einfache visuelle Darstellung von Auf- und Abwärtstrends.
Einstieg/Ausstieg: Wechsel der Punkte → potenzielles Signal für Positionswechsel.
Stop-Loss-Setzung: Punkte dienen als dynamische Stop-Loss-Marken.
Kombination: Oft mit gleitenden Durchschnitten oder RSI genutzt, um Fehlsignale zu filtern.
Vorteile
Sehr leicht zu interpretieren (Punktwechsel = Signal).
Gut für klare Trends und Stop-Loss-Management.
Universell einsetzbar (Forex, Indizes, Rohstoffe, Krypto).
Nachteile
Viele Fehlsignale in Seitwärtsmärkten.
Empfindlich gegenüber Parameterwahl → muss an Markt angepasst werden.
Allein wenig aussagekräftig → besser mit Trendbestätigung kombinieren.
Der RSI ist ein Momentum-Indikator, der misst, wie stark und wie schnell sich ein Kurs bewegt. Er zeigt, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist und hilft Tradern, Wendepunkte oder Bestätigungen im Trend zu erkennen.
Skala: Werte zwischen 0 und 100
Berechnung: Vergleicht die durchschnittlichen Gewinne mit den durchschnittlichen Verlusten über einen bestimmten Zeitraum (meist 14 Tage oder 14 Kerzen).
Interpretation:
>70 → Markt gilt als überkauft → mögliche Korrektur oder Trendpause
<30 → Markt gilt als überverkauft → mögliche Erholung oder Trendwende
50 → neutral, Trendrichtung unklar
Trendbestätigung: RSI über 50 → bullische Tendenz, unter 50 → bärische Tendenz
Umkehrsignale: Extreme Werte (über 70 oder unter 30) deuten auf mögliche Gegenbewegungen hin
Divergenzen:
Kurs macht neue Hochs, RSI nicht → Warnsignal für Trendende
Kurs macht neue Tiefs, RSI nicht → Hinweis auf bevorstehende Erholung
Vorteile
Einfach zu verstehen und weit verbreitet
Funktioniert in allen Märkten (Forex, Indizes, Rohstoffe, Krypto)
Gut kombinierbar mit anderen Indikatoren (z. B. MA, Bollinger Bänder)
Nachteile
In starken Trends bleibt RSI lange überkauft/überverkauft → Fehlsignale möglich
Allein genutzt oft zu ungenau → besser mit Trend- oder Volumenindikatoren kombinieren
Der EMA ist ein gleitender Durchschnitt, der aktuelle Kursbewegungen stärker gewichtet als ältere. Dadurch reagiert er schneller auf neue Trends als der klassische SMA (Simple Moving Average).
Berechnung: Der EMA berücksichtigt alle vergangenen Kurse, gewichtet aber die jüngsten stärker.
Darstellung: Als Linie im Chart, die den Durchschnittspreis über einen bestimmten Zeitraum zeigt (z. B. EMA 20, EMA 50, EMA 200).
Reaktion: Schneller als SMA → besser für kurzfristige Trader, da Signale früher sichtbar sind.
Trendbestimmung:
Kurs über EMA → bullische Tendenz
Kurs unter EMA → bärische Tendenz
Crossovers:
Wenn ein kurzer EMA (z. B. EMA 50) einen langen EMA (z. B. EMA 200) nach oben kreuzt → Kaufsignal („Golden Cross“)
Kreuzt er nach unten → Verkaufssignal („Death Cross“)
Dynamische Unterstützung/Widerstand:
EMA-Linien wirken oft wie „unsichtbare“ Support- oder Resistance-Zonen.
Vorteile
Reagiert schneller auf neue Trends als SMA
Universell einsetzbar in allen Märkten (Forex, Indizes, Rohstoffe, Krypto)
Gut kombinierbar mit anderen Indikatoren (z. B. RSI, Bollinger Bänder)
Nachteile
Kann in Seitwärtsmärkten viele Fehlsignale liefern
Zu schnelle EMAs (z. B. EMA 9) reagieren empfindlich auf kleine Schwankungen → „Noise“
Allein genutzt oft nicht ausreichend → besser mit Trendbestätigung kombinieren
Die Bollinger Bänder sind ein technischer Indikator, der die Volatilität eines Marktes misst. Sie bestehen aus drei Linien:
Mittleres Band → ein gleitender Durchschnitt (meist 20 Perioden)
Oberes Band → mittleres Band + (Standardabweichung × Faktor, meist 2)
Unteres Band → mittleres Band – (Standardabweichung × Faktor, meist 2)
Damit zeigen die Bänder, wie stark der Markt schwankt und ob er überkauft oder überverkauft ist.
Wenn die Bänder eng zusammenliegen → geringe Volatilität, Markt konsolidiert.
Wenn die Bänder weit auseinandergehen → hohe Volatilität, starke Bewegung im Markt.
Kursbewegungen:
Berührt oberes Band → Markt gilt als überkauft, mögliche Korrektur.
Berührt unteres Band → Markt gilt als überverkauft, mögliche Erholung.
Band Walk → In starken Trends läuft der Kurs längere Zeit am oberen oder unteren Band entlang.
Trendbestätigung: Ein „Band Walk“ zeigt Trendstärke.
Umkehrsignale: Berührung der äußeren Bänder + Divergenz im RSI → mögliche Trendumkehr.
Breakout-Strategien: Enge Bänder deuten auf bevorstehenden Ausbruch hin („Squeeze“).
Volatilitätsmessung: Trader nutzen die Bandbreite, um Stops und Ziele anzupassen.
Vorteile
Zeigen Volatilität klar und visuell
Universell einsetzbar in allen Märkten (Forex, Indizes, Rohstoffe, Krypto)
Gut kombinierbar mit Trend- und Momentum-Indikatoren (EMA, RSI)
Nachteile
Allein genutzt oft zu ungenau → Fehlsignale möglich
In starken Trends bleibt der Kurs lange am Band → falsche Umkehrerwartungen
Parameter (Perioden, Standardabweichung) müssen an Markt angepasst werden
Der MACD ist ein Trendfolge- und Momentum-Indikator, der die Beziehung zwischen zwei exponentiellen gleitenden Durchschnitten analysiert. Er zeigt, ob ein Markt an Stärke gewinnt oder verliert.
Besteht aus drei Komponenten: → MACD-Linie = EMA(12) – EMA(26) → Signal-Linie = EMA(9) der MACD-Linie → Histogramm = Abstand zwischen MACD- und Signal-Linie
Kreuzung der Linien → potenzielles Kauf-/Verkaufssignal
Histogramm zeigt Momentum-Zunahme oder -Abnahme
Trendbestätigung: → MACD über Null → bullisch → MACD unter Null → bärisch
Crossovers: → MACD kreuzt über Signal-Linie → Kaufsignal → MACD kreuzt unter Signal-Linie → Verkaufssignal
Divergenzen: → Kurs steigt, MACD fällt → mögliche Trendwende
Vorteile
Kombiniert Trend- und Momentum-Analyse
Gut für mittelfristige Strategien
Visuell klar durch Histogramm und Linien
Nachteile
Verzögerte Signale bei schnellen Bewegungen
Fehlsignale in Seitwärtsmärkten
Weniger geeignet für sehr kurzfristiges Trading
Der Supertrend ist ein Trendfolge-Indikator, der auf dem ATR (Average True Range) basiert. Er zeigt direkt im Chart, ob der Markt bullisch oder bärisch ist, indem er eine Linie über oder unter dem Kurs platziert.
Berechnung: Kombination aus Kurs und ATR → ergibt eine dynamische Linie.
Liegt der Kurs über der Linie → bullischer Trend.
Liegt der Kurs unter der Linie → bärischer Trend.
Farbe der Linie wechselt je nach Trendrichtung (grün = long, rot = short).
Trendbestimmung: Einfacher visueller Filter für bullische/bärische Phasen.
Einstiegssignale: Trendwechsel → Farbe wechselt → potenzielles Long-/Short-Signal.
Stop-Loss-Setzung: Linie dient als dynamische Unterstützung/Widerstand.
Kombination: Oft mit EMA oder RSI genutzt, um Fehlsignale zu reduzieren.
Vorteile
Sehr leicht zu interpretieren (Farbumschlag = Signal).
Kombiniert Trend- und Volatilitätsanalyse.
Universell einsetzbar (Forex, Indizes, Rohstoffe, Krypto).
Nachteile
Viele Fehlsignale in Seitwärtsmärkten.
Allein wenig aussagekräftig → besser mit weiteren Indikatoren kombinieren.
Parameter (ATR-Periode, Multiplikator) müssen an Markt angepasst werden.
Bid → Preis, den Käufer bereit sind zu zahlen (Nachfrage).
Ask → Preis, zu dem Verkäufer bereit sind zu verkaufen (Angebot).
Spread → Differenz zwischen Ask und Bid, zeigt die Marktliquidität.
Privatanleger → Einzelne Trader und Investoren.
Institutionelle Investoren → Banken, Fonds, Versicherungen.
Market Maker → Stellen Liquidität bereit, indem sie ständig Bid- und Ask-Preise anbieten.
Prop Trader → Handeln mit Kapital von Prop-Firmen.
Broker → Vermittler zwischen Tradern und Märkten.
Definition: Analyse von Kursbewegungen, Mustern und Indikatoren.
Werkzeuge: Chartformationen, Fibonacci, RSI, EMA/DEMA, Bollinger Bänder.
Ziel: Wahrscheinlichkeiten für zukünftige Kursbewegungen bestimmen.
Market Order → Sofortige Ausführung zum aktuellen Marktpreis.
Limit Order → Ausführung nur zu einem festgelegten Preis oder besser.
Stop Order → Aktiviert eine Market Order, sobald ein bestimmtes Preisniveau erreicht wird.
Stop-Limit Order → Kombination aus Stop und Limit, präziseres Risikomanagement.
Trailing Stop → Dynamischer Stop-Loss, der sich mit dem Kurs mitbewegt.
Aufwärtstrend → Höhere Hochs und höhere Tiefs.
Abwärtstrend → Niedrigere Hochs und niedrigere Tiefs.
Seitwärtstrend → Kurs bewegt sich in einer Range ohne klare Richtung.
Trendlinien & Kanäle → Visuelle Hilfsmittel zur Erkennung von Trends.
Definition: Bewertung von Unternehmen oder Märkten anhand von Wirtschaftsdaten.
Faktoren: Gewinn, Umsatz, Zinsen, Inflation, geopolitische Ereignisse.
Ziel: Den „inneren Wert“ einer Aktie oder eines Assets bestimmen.
Stop-Loss & Take-Profit → Schutz vor großen Verlusten, Sicherung von Gewinnen.
Positionsgröße → Einsatz pro Trade an Kontogröße und Risiko angepasst.
Diversifikation → Streuung über verschiedene Märkte und Assets.
Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) → Verhältnis von möglichem Gewinn zu möglichem Verlust.
Psychologie → Disziplin und Geduld sind entscheidend.
Definition: Sehr kurzfristige Handelsstrategie, bei der Trader viele kleine Gewinne durch schnelle Trades erzielen.
Zeithorizont: Sekunden bis wenige Minuten.
Merkmale: Hohe Konzentration, viele Orders pro Tag, kleine Kursbewegungen ausnutzen.
Vorteil: Viele Gewinnchancen, schnelle Ergebnisse.
Nachteil: Stressig, hohe Transaktionskosten, erfordert schnelle Reaktion.
Definition: Kauf und Verkauf von Positionen innerhalb eines Handelstages.
Zeithorizont: Minuten bis Stunden, keine Übernacht-Positionen.
Merkmale: Nutzung von Intraday-Charts, schnelle Entscheidungen, Fokus auf Liquidität.
Vorteil: Keine Overnight-Risiken, viele Chancen pro Tag.
Nachteil: Hoher Zeitaufwand, erfordert Disziplin und Erfahrung.
Definition: Handel innerhalb eines Tages, ähnlich wie Daytrading, aber oft mit Fokus auf mehrere Intraday-Schwankungen.
Zeithorizont: Minuten bis Stunden.
Merkmale: Nutzung von kurzfristigen Trends, Nachrichten, Volatilität.
Vorteil: Viele Chancen, keine Overnight-Risiken.
Nachteil: Erfordert ständige Marktbeobachtung, hohe Disziplin.
Definition: Marktphasenbasierte Handelsart, bei der du zwischen klar definierten Support- und Resistance-Zonen handelst.
Zeithorizont: Minuten bis Stunden – abhängig von der Breite der Range.
Merkmale: Wiederholte Bewegungen innerhalb einer Preisspanne, kein klarer Trend.
Vorteil: Klare Einstiegs- und Ausstiegslogik, hohe Trefferquote bei stabiler Range.
Nachteil: Gefahr von Breakouts, Fehlsignale bei News oder Trendbeginn.
Definition: Mittelfristiges Trading über mehrere Tage bis Wochen.
Zeithorizont: Tage bis Wochen.
Merkmale: Nutzung größerer Marktbewegungen, weniger Stress als Daytrading.
Vorteil: Weniger Zeitaufwand, größere Gewinnchancen pro Trade.
Nachteil: Overnight-Risiken, Geduld erforderlich.
Definition: Langfristige Strategie, bei der Anleger Wertpapiere kaufen und über Jahre halten.
Zeithorizont: Monate bis Jahrzehnte.
Merkmale: Fokus auf Fundamentaldaten, Vertrauen in langfristiges Wachstum.
Vorteil: Wenig Aufwand, profitiert von langfristigen Trends und Zinseszins.
Nachteil: Keine Absicherung gegen kurzfristige Verluste, Geduld erforderlich.
Definition: Streuung des Kapitals über verschiedene Märkte, Branchen oder Asset-Klassen.
Ziel: Risiko reduzieren, indem Verluste in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen ausgeglichen werden.
Beispiele: Aktien + Anleihen + Rohstoffe + Krypto.
Vorteil: Schutz vor großen Verlusten, stabilere Performance.
Nachteil: Gewinne können geringer ausfallen, wenn ein Bereich stark läuft.
Definition: Zeitbasierte Handelsart, bei der du rund um die Veröffentlichung von Nachrichten oder Wirtschaftsdaten handelst.
Zeithorizont: Sekunden bis wenige Minuten nach News-Release.
Merkmale: Hohe Volatilität, schnelle Marktreaktionen, starke Impulsbewegungen.
Vorteil: Klare Zeitpunkte für mögliche Trades, große Bewegungen in kurzer Zeit.
Nachteil: Risiko durch Slippage, Spread-Ausweitung und emotionale Überreaktionen.
Definition: Gleichzeitiges Kaufen und Verkaufen desselben Assets auf verschiedenen Märkten, um Preisunterschiede auszunutzen.
Zeithorizont: Sekunden bis Minuten – extrem kurzfristig.
Merkmale: Nutzung von Marktineffizienzen, oft automatisiert durch Algorithmen oder Bots.
Vorteil: Nahezu risikofrei, da kein Markttrend vorhergesagt werden muss.
Nachteil: Technisch anspruchsvoll, geringe Chancen für Retail-Trader, da große Player dominieren.
Definition: Langfristiges Halten von Positionen basierend auf fundamentalen oder großen Trends.
Zeithorizont: Wochen bis Monate.
Merkmale: Fokus auf Makrotrends, geringe Handelsfrequenz.
Vorteil: Wenig Stress, klare Orientierung an großen Bewegungen.
Nachteil: Kapital lange gebunden, langsame Ergebnisse.
Investieren und Handeln sind mit Risiken verbunden, und Portfoliowerte können schwanken. Hebelprodukte bergen ein hohes Risiko eines vollständigen Kapitalverlusts. Die Inhalte dieser Website stellen keine Anlageberatung oder Empfehlungen dar. Vor Transaktionen sollte professionelle Beratung eingeholt und sorgfältig geprüft werden. Diese Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken, ohne Eignung für bestimmte Personen oder Situationen zu gewährleisten. Die Website und ihre Partner übernehmen keine Haftung für finanzielle Verluste durch Entscheidungen, die auf den bereitgestellten Informationen basieren. Nutzer sollten umsichtig handeln und fundierte Entscheidungen treffen. Wir verwenden Affiliate-Links, um die Arbeit an dieser Website zu finanzieren, was jedoch keinen Einfluss auf unsere Bewertungen oder Urteile hat.
