Definition: Du handelst in Richtung des bestehenden Trends.
Prinzip: „The trend is your friend“ – die Wahrscheinlichkeit, dass ein Trend anhält, ist größer als die einer Umkehr.
Technik: Einstieg erfolgt, wenn ein Trend klar erkennbar ist (z. B. höhere Hochs und höhere Tiefs im Aufwärtstrend).
Ziel: Gewinne mitnehmen, solange der Trend intakt bleibt, und Ausstieg bei ersten Anzeichen einer Trendumkehr.
Forex-Märkte: Besonders während der London-Session (08–12 Uhr MEZ) und New-York-Session (14–18 Uhr MEZ), da hier die größten Bewegungen stattfinden.
Indizes: S&P 500 oder DAX zeigen oft klare Trends nach Markteröffnung.
Rohstoffe: Gold und Öl sind trendstark, vor allem bei geopolitischen oder wirtschaftlichen Nachrichten.
Krypto: Funktioniert auch, aber Vorsicht – hohe Volatilität kann Trends schnell brechen.
Gleitende Durchschnitte (MA, EMA) → zeigen Trendrichtung
MACD → bestätigt Trendstärke
RSI/Stochastic → helfen, Überkauft/Überverkauft zu erkennen
Bollinger Bänder → zeigen Ausbrüche und Trendfortsetzungen
✅Einfach zu verstehen – auch für Anfänger geeignet
✅Hohe Erfolgswahrscheinlichkeit, wenn Trend stark ist
❌Seitwärtsmärkte sind gefährlich – viele Fehlsignale
❌Späte Einstiege – man verpasst oft den Anfang des Trends
Definition: Ein Bereich im Chart, an dem der Kurs bei fallenden Preisen häufig stoppt oder nach oben dreht.
Grundidee: Käufer treten hier verstärkt auf, weil sie den Preis als günstig ansehen.
Beispiel: EUR/USD fällt mehrfach bis 1,0500 und dreht dort wieder nach oben → 1,0500 ist eine Support-Zone.
Definition: Ein Bereich im Chart, an dem der Kurs bei steigenden Preisen häufig stoppt oder nach unten dreht.
Grundidee: Verkäufer treten hier verstärkt auf, weil sie den Preis als hoch ansehen.
Beispiel: DAX steigt mehrfach bis 18.000 Punkte und fällt von dort → 18.000 ist eine Resistance-Zone.
Horizontale Linien: Mehrfach getestete Preisniveaus im Chart.
Runde Zahlen: Psychologische Marken wie 1,0000 oder 20.000.
Trendlinien: Aufwärts- oder Abwärtslinien, die als dynamische Unterstützung/Widerstand wirken.
Indikatoren: Gleitende Durchschnitte oder Bollinger Bänder können ebenfalls als Support/Resistance dienen.
Einstieg & Ausstieg: Trader kaufen oft nahe Support und verkaufen nahe Resistance.
Stop-Loss & Take-Profit: Diese Zonen sind ideale Punkte für Risikomanagement.
Trendumkehr oder Ausbruch: Wird ein Support gebrochen, kann ein starker Abwärtstrend folgen. Wird ein Widerstand durchbrochen, kann ein Aufwärtstrend starten.
✅Einfache Anwendung → leicht verständlich, auch für Anfänger
✅Klarer Rahmen für Entscheidungen → gute Orientierung für Einstiege und Ausstiege
✅Risikomanagement → perfekte Punkte für Stop-Loss und Take-Profit
✅Universell einsetzbar → funktioniert in allen Märkten (Forex, Indizes, Rohstoffe, Krypto)
✅Psychologische Wirkung → runde Zahlen und oft getestete Levels wirken wie Magneten für Trader
❌Subjektivität → unterschiedliche Trader sehen unterschiedliche Levels
❌Fehlsignale → besonders in Seitwärtsmärkten oder bei hoher Volatilität
❌Kein Garant → ein Level kann jederzeit durchbrochen werden
❌„False Breakouts“ → Kurs bricht kurz durch, kehrt dann zurück → viele Stop-Loss werden ausgelöst
❌Statische Natur → klassische horizontale Linien passen sich nicht dynamisch an Marktbedingungen an
Definition: Ein Breakout liegt vor, wenn der Kurs ein wichtiges Preisniveau (Support oder Resistance) oder eine Chartformation (z. B. Dreieck, Flagge, Range) durchbricht.
Ziel: Frühzeitig in den neuen Trend einsteigen und die starke Bewegung mitnehmen.
Arten:
Bullischer Breakout → Kurs bricht nach oben aus
Bärischer Breakout → Kurs bricht nach unten aus
Nach Konsolidierungsphasen: Wenn der Markt längere Zeit seitwärts läuft und Energie „sammelt“.
Hohe Liquidität: Besonders während der London-Session (08–12 Uhr MEZ) und New-York-Session (14–18 Uhr MEZ) im Forex.
Markteröffnung bei Indizes: DAX oder S&P 500 zeigen oft Breakouts direkt nach Handelsstart.
Nach Nachrichten: Wirtschaftsdaten oder geopolitische Ereignisse können Breakouts auslösen.
Einstieg: Direkt beim Ausbruch oder nach Retest des gebrochenen Levels.
Stop-Loss: Knapp unterhalb (bei bullischem Breakout) oder oberhalb (bei bärischem Breakout) des Levels.
Indikatoren:
Volumen → bestätigt die Stärke des Ausbruchs
Bollinger Bänder → zeigen Ausdehnung der Volatilität
MACD/RSI → helfen, Fehlsignale zu filtern
Trendfortsetzungs-Formationen
Diese deuten darauf hin, dass ein bestehender Trend weiterläuft:
Flagge → kurze Konsolidierung, meist schräg gegen den Trend geneigt
Wimpel (Pennant) → kleine Dreiecksformation nach starkem Impuls
Dreieck (symmetrisch) → Ausbruch meist in Richtung des vorherrschenden Trends
Rechteck (Range) → Seitwärtsphase, Ausbruch oft in Trendrichtung
Umkehr-Formationen
Diese deuten auf eine Trendwende hin:
Kopf-Schulter-Formation → klassischer Hinweis auf Trendwechsel (Top oder Boden)
Umgekehrte Kopf-Schulter → signalisiert oft Bodenbildung
Doppel-Top → zwei Hochs auf gleichem Niveau → bärisches Signal
Doppel-Boden → zwei Tiefs auf gleichem Niveau → bullisches Signal
Rounding Top / Bottom → langsame Trendwende über längere Zeit
Neutral-Formationen
Können sowohl Fortsetzung als auch Umkehr bedeuten – der Ausbruch entscheidet:
Symmetrisches Dreieck → Ausbruch nach oben oder unten möglich
Keil (Wedge) → fallender Keil oft bullisch, steigender Keil oft bärisch
Kanal (Channel) → parallele Linien, Ausbruch zeigt neue Richtung
✅Klare Signale → leicht verständlich
✅Hohe Gewinnchancen bei starkem Momentum
✅Funktioniert in allen Märkten (Forex, Indizes, Rohstoffe, Krypto)
✅Klare visuelle Muster → leicht erkennbar
✅Funktionieren in allen Märkten und Zeiteinheiten
✅Gute Grundlage für Breakout- oder Trendfolge-Strategien
❌False Breakouts: Kurs bricht kurz aus und kehrt zurück → Stop-Loss wird ausgelöst
❌ Hohe Volatilität kann Fehlsignale erzeugen
❌ Erfordert gutes Risikomanagement
❌Subjektiv → nicht jeder Trader sieht dieselbe Formation
❌Fehlsignale möglich → besonders ohne Volumenbestätigung
❌In Seitwärtsmärkten oft unzuverlässig
Definition: Ein saisonales Muster, bei dem Kurse am Monatsende und Monatsanfang überdurchschnittlich steigen.
Ursache: Institutionelle Investoren und Fondsmanager kaufen gegen Monatsende, um ihre Portfolios („Window Dressing“) aufzuwerten. Auch Gehalts- und Kapitalzuflüsse sorgen für zusätzliche Nachfrage.
Umsetzung:
Einstieg meist am 26. des Monats (oder nächster Handelstag).
Ausstieg am 5. Handelstag des Folgemonats.
Damit ist man ca. 10 Kalendertage investiert.
Aktienmärkte: Besonders in großen Indizes wie S&P 500, DAX, Dow Jones.
Zeiten hoher Liquidität: Monatsende, wenn Fonds und institutionelle Anleger ihre Bücher schließen.
Nicht in allen Monaten gleich stark: Studien zeigen, dass Juli–September oft schwächer sind
✅Einfaches Setup, leicht umsetzbar
✅Statistisch belegte Anomalie mit hoher Trefferquote (teilweise über 70%)
✅Kurze Haltedauer → geringes Marktrisiko
❌Kein Garant → Muster kann ausbleiben
❌Funktioniert nicht in jedem Monat gleich stark
❌Erfordert diszipliniertes Timing (Einstieg/Ausstieg genau an den Stichtagen)
Ein Gap entsteht, wenn der Eröffnungskurs deutlich über oder unter dem Schlusskurs des Vortages liegt.
Ursachen: News, Earnings, Dividenden, geopolitische Ereignisse, Liquiditätsengpässe.
Arten von Gaps:
Common Gap → normale Kurslücke, oft geschlossen
Breakaway Gap → Ausbruch aus einer Formation, meist Trendstart
Runaway Gap → im laufenden Trend, zeigt Stärke
Exhaustion Gap → am Ende eines Trends, oft Umkehrsignal
Aktienmärkte: Besonders in großen Indizes wie S&P 500, DAX, Dow Jones.
Zeiten hoher Liquidität: Monatsende, wenn Fonds und institutionelle Anleger ihre Bücher schließen.
Nicht in allen Monaten gleich stark: Studien zeigen, dass Juli–September oft schwächer sind
Besonders relevant bei Aktien (z. B. nach Earnings), Indizes (DAX, S&P 500), Rohstoffen und Forex.
Am besten funktioniert Gap Trading bei Markteröffnung, wenn Liquidität und Volatilität hoch sind
✅Klare Signale durch sichtbare Kurslücken
✅Hohe Gewinnchancen bei Momentum
✅Funktioniert in vielen Märkten
❌False Gaps: nicht jedes Gap wird geschlossen
❌Hohe Volatilität → Risiko von Slippage
❌Erfordert schnelles Handeln und gutes Risikomanagement
Definition: Du handelst an Zonen, in denen große Marktteilnehmer (Smart Money) ihre Orders platziert haben.
Prinzip: Orderblocks markieren starke Angebots- oder Nachfragebereiche, die der Markt später respektiert.
Technik: Einstieg erfolgt, wenn der Preis zurück in den Orderblock läuft.
Ziel: Präzise Einstiege mit klar definiertem Risiko und hoher Wahrscheinlichkeit auf Trendfortsetzung oder Umkehr.
Nach einem Break of Structure (BOS): Bestätigung, dass der Trend intakt ist.
Nach einem Change of Character (ChoCH): Hinweis auf Trendwechsel.
In Kombination mit Liquidity Pools: Markt holt erst Liquidität, bevor er den Orderblock respektiert.
Bei Futures, Forex und Indizes: Besonders effektiv in volatilen Märkten mit klarer Struktur.
Marktstruktur-Analyse → BOS & ChoCH als Bestätigung
Volumen/Orderflow → zeigt Aktivität im Block
FVG (Fair Value Gap) → oft in Nähe von Orderblocks
Candlestick-Muster → z. B. Rejection-Wicks oder Engulfing-Kerzen im Block
✅ Präzise Einstiegszonen – klar definierte Bereiche
✅ Klare Stop-Loss-Logik – unter/oberhalb des Blocks
✅ Hohe Trefferquote – wenn mit Struktur kombiniert
❌ Nicht jeder Block hält – Fehlsignale möglich
❌ Komplex für Anfänger – erfordert Übung und Bestätigung durch andere Konzepte
Definition: Du handelst Preisbereiche, die durch schnelle Bewegungen entstanden sind und nicht „sauber“ getestet wurden.
Prinzip: Der Markt kehrt oft zurück, um diese Lücken zu „füllen“ – das Ungleichgewicht wird ausgeglichen.
Technik: Einstieg erfolgt, wenn der Preis in ein markiertes FVG zurückläuft.
Ziel: Mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Reaktion des Marktes im Gap profitieren.
Nach starker Volatilität: News, Breakouts oder institutionelle Orders.
In Kombination mit Marktstruktur: BOS oder ChoCH bestätigen die Richtung.
Zusammen mit Orderblocks: FVG liegt oft direkt neben einem Block → verstärktes Signal.
Intraday & Swing-Trading: Besonders effektiv in klaren Trends mit Korrekturbewegungen.
Marktstruktur-Analyse → BOS/ChoCH als Bestätigung
Volumenprofile → zeigt, ob das Gap wirklich ungetestet ist
Orderflow/Delta → bestätigt Aktivität im Gap
Candlestick-Muster → Rejection oder Engulfing im Gap als Einstiegssignal
✅ Klare Zonen – leicht im Chart zu markieren
✅ Hohe Trefferquote – wenn mit Struktur kombiniert
✅ Flexibel – nutzbar für Einstiege oder Ziele
❌ Nicht jedes Gap wird gefüllt – Fehlsignale möglich
❌ Erfordert Geduld – manchmal dauert es lange, bis der Markt zurückkehrt
Alle Strategien haben ihre eigenen Stärken – doch sie teilen eine zentrale Botschaft: 👉 Disziplin, Timing und Risikomanagement sind entscheidend.
Keine Strategie ist ein „heiliger Gral“.
Jede funktioniert nur in den richtigen Marktbedingungen.
Die Kombination aus klaren Regeln + Marktverständnis + Geduld macht den Unterschied.
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