Die Marktstruktur beschreibt die logische Abfolge von Preisbewegungen im Chart – also wie Trends entstehen, brechen und sich umkehren. Sie ist das Fundament für viele moderne Trading-Strategien wie Orderblocks, Liquidity Grabs oder Fair Value Gaps. Wer Marktstruktur versteht, erkennt frühzeitig potenzielle Einstiege, Ausstiege und Manipulationen im Markt.
Was ein Algorithmus im Trading bedeutet:
Definition: Ein Algorithmus ist eine feste Abfolge von Regeln oder Berechnungen, die den Markt analysieren und automatisch Kauf- oder Verkaufsentscheidungen auslösen.
Ziel: Emotionen ausschalten, Geschwindigkeit erhöhen und konsistente Entscheidungen treffen.
Einsatz: Ursprünglich von Banken und Hedgefonds genutzt, heute auch für private Trader verfügbar.
Typische Bestandteile eines Trading-Algorithmus:
Eingabedaten: Kursbewegungen, Volumen, Indikatoren, Nachrichten.
Regeln: „Wenn Bedingung A erfüllt ist, dann kaufe; wenn Bedingung B erfüllt ist, dann verkaufe.“
Ausführung: Automatisierte Orderplatzierung über Broker oder Plattform.
Backtesting: Vorab-Test der Regeln mit historischen Daten, um die Robustheit zu prüfen.
Vorteile:
Schnelligkeit: Orders werden in Millisekunden ausgeführt.
Disziplin: Keine emotionalen Fehlentscheidungen.
Skalierbarkeit: Viele Märkte gleichzeitig handelbar.
Transparenz: Regeln sind klar definiert und reproduzierbar.
Risiken:
Technische Fehler: Bugs oder Serverprobleme können zu Fehltrades führen.
Überoptimierung: Ein Algorithmus, der nur auf vergangene Daten passt, kann in der Realität versagen.
Marktveränderungen: Algorithmen müssen regelmäßig angepasst werden, da Märkte sich ändern.
Definition:
Orderflow beschreibt die Analyse des tatsächlichen Flusses von Kauf- und Verkaufsorders im Markt.
Ziel: zu erkennen, wer den Markt kontrolliert – Käufer oder Verkäufer – und wie sich das Kräfteverhältnis verändert.
Es ist ein direkter Blick auf die Marktmechanik, statt nur auf Preisbewegungen.
Bestandteile des Orderflows:
Bid & Ask Volumen → zeigt, wie viele Orders auf Kauf- bzw. Verkaufsseite stehen.
Delta → Differenz zwischen aggressiven Käufen und Verkäufen.
Footprint Charts → spezielle Darstellungen, die Volumen pro Preislevel zeigen.
Cumulative Volume Delta (CVD) → kumulierte Darstellung, ob Käufer oder Verkäufer dominieren.
Praktische Anwendung:
Trader nutzen Orderflow, um Einstiege präziser zu timen.
Typische Signale:
Plötzliche Volumenspitzen → Hinweis auf institutionelle Aktivität.
Ungleichgewicht zwischen Bid und Ask → zeigt Druck in eine Richtung.
Delta-Wechsel → kann Trendwende ankündigen.
Vorteile:
Liefert tieferen Einblick als reine Chartanalyse.
Hilft, Fakeouts zu erkennen (z. B. Breakouts ohne echtes Volumen).
Unterstützt Smart Money Concepts (z. B. Bestätigung von Orderblocks oder FVGs).
Risiken:
Sehr datenintensiv – erfordert spezielle Plattformen/Tools (z. B. Bookmap, ATAS).
Für Anfänger komplex, da man Volumen und Delta interpretieren muss.
Kann zu „Overtrading“ führen, wenn man jedes kleine Signal handeln will.
Beispiel:
Kurs steigt leicht, aber Orderflow zeigt starkes Verkaufsvolumen → Hinweis, dass der Anstieg nicht nachhaltig ist.
Kurs fällt, aber Delta zeigt aggressives Kaufen → mögliche Trendwende.
Definition:
Ein Break of Structure (BOS) tritt auf, wenn der Markt ein wichtiges Hoch oder Tief der bestehenden Struktur durchbricht.
Damit wird bestätigt, dass der aktuelle Trend fortgesetzt wird.
BOS ist ein Kernkonzept der Marktstruktur und wird oft zusammen mit Change of Character (ChoCH) betrachtet.
Merkmale:
Im Aufwärtstrend:
Der Markt bildet Higher Highs (HH) und Higher Lows (HL).
Ein BOS entsteht, wenn ein neues Higher High über das vorherige Hoch hinausgeht.
Im Abwärtstrend:
Der Markt bildet Lower Highs (LH) und Lower Lows (LL).
Ein BOS entsteht, wenn ein neues Lower Low unter das vorherige Tief fällt.
Praktische Anwendung:
Trendbestätigung: BOS zeigt, dass der Trend intakt ist.
Einstiegsfilter: Trader warten oft auf einen BOS, bevor sie in Trendrichtung handeln.
Kombination: BOS wird häufig mit Orderblocks oder Fair Value Gaps kombiniert, um präzise Einstiegszonen zu finden.
Vorteile:
Klare Bestätigung, dass der Markt nicht nur „rauscht“, sondern wirklich weiterläuft.
Hilft, Fehlsignale zu vermeiden, indem man erst nach Strukturbruch handelt.
Einfach zu erkennen, auch für Anfänger.
Risiken:
Fakeouts: Manchmal bricht der Markt kurz ein Hoch/Tief, kehrt aber sofort zurück.
BOS sollte daher mit Volumen, Orderflow oder Liquiditätspools bestätigt werden.
Beispiel:
Kurs steigt von 1.1000 → 1.1050 → korrigiert auf 1.1020 → steigt dann auf 1.1070.
Das Überschreiten von 1.1050 ist ein Break of Structure, da ein neues Higher High gebildet wurde.
Definition:
Eine Marktstrukturverschiebung (Market Structure Shift, MSS) beschreibt den Moment, in dem die bisherige Marktstruktur bricht und kippt.
Sie ist enger mit dem Change of Character (ChoCH) verwandt, wird aber oft als Bestätigung gesehen, dass der Markt tatsächlich die Richtung gewechselt hat.
Merkmale:
Tritt häufig nach einem Liquidity Grab / Stop Hunt auf.
Der Markt holt erst die Liquidität (Stops), dreht dann und bricht die bisherige Struktur.
Beispiel:
Aufwärtstrend mit HH/HL.
Markt holt Liquidität über einem Hoch.
Danach fällt er unter das letzte HL → MSS.
Praktischer Anwendung:
Trendwechsel bestätigen: MSS zeigt, dass der Markt nicht nur kurz korrigiert, sondern die Richtung wechselt.
Einstiegsfilter: Trader warten auf MSS, bevor sie gegen den alten Trend handeln.
Kombination: Besonders effektiv mit Orderblocks und FVGs → Einstieg nach MSS in neuer Richtung.
Vorteile:
Liefert klare Bestätigung für Trendwechsel.
Hilft, nicht zu früh gegen den Markt zu handeln.
Einfach mit BOS/ChoCH kombinierbar.
Risiken:
Kann mit einem normalen ChoCH verwechselt werden.
Erfordert Geduld – viele Trader steigen zu früh ein, bevor MSS bestätigt ist.
Beispiel:
Kurs steigt bis 1.1050, holt dort die Stops (Liquidity Grab).
Danach fällt er unter 1.1020 (letztes Higher Low).
Dieser Bruch ist die Marktstrukturverschiebung (MSS) → Bestätigung, dass der Markt nun bärisch ist.
Definition:
Ein Liquidity Grab oder Stop Hunt beschreibt die gezielte Bewegung des Marktes in einen Liquidity Pool, um dort die gesammelten Stop-Loss-Orders oder Pending Orders „abzuholen“.
Große Marktteilnehmer nutzen diese Liquidität, um ihre eigenen Orders effizient zu platzieren.
Danach kehrt der Markt oft in die eigentliche Trendrichtung zurück.
Merkmale:
Tritt meist an markanten Hochs oder Tiefs auf.
Preis bricht kurz über ein Hoch oder unter ein Tief → holt die Stops → kehrt zurück.
Oft schnelle, impulsive Bewegung mit anschließendem Reversal.
Praktischer Ablauf:
Liquidity Pool entsteht → Trader platzieren Stops über Hochs/unter Tiefs.
Markt läuft gezielt in den Pool → holt die Liquidität.
Stop Hunt → viele Retail-Trader werden ausgestoppt.
Institutionelle steigen ein → Markt dreht zurück in Haupttrendrichtung.
Vorteile:
Liefert klare Einstiegsgelegenheiten nach dem „Abholen“ der Liquidität.
Hilft, Manipulation durch große Player zu verstehen.
Funktioniert sehr gut in Kombination mit Orderblocks und FVGs.
Risiken:
Nicht jeder Liquidity Grab führt zu einem Reversal – manchmal läuft der Markt einfach weiter.
Für Anfänger schwer zu unterscheiden, ob es ein echter Stop Hunt oder ein Breakout ist.
Beispiel:
Kurs steigt langsam bis 1.1050 (altes Hoch).
Viele Stops liegen dort → Liquidity Pool.
Markt bricht kurz über 1.1050 auf 1.1065 → holt die Stops.
Danach fällt er zurück auf 1.1020 → klassischer Liquidity Grab / Stop Hunt.
Definition:
Ein Orderblock ist ein Preisbereich, in dem große Marktteilnehmer (z. B. Banken, Institutionen) ihre Orders platzieren.
Diese Zonen entstehen meist vor starken Bewegungen und gelten als wichtige Unterstützungs- oder Widerstandsbereiche.
Sie sind Teil der Smart Money Concepts (SMC) und helfen Tradern, die „Spuren“ institutioneller Aktivität im Chart zu erkennen.
Merkmale eines Orderblocks:
Entsteht oft nach einer starken Bewegung (bullisch oder bärisch).
Typisch: eine letzte Gegenkerze (z. B. rote Kerze vor starkem Anstieg → bullischer Orderblock).
Preis kehrt häufig später in diesen Bereich zurück, bevor er den Trend fortsetzt.
Arten von Orderblocks:
Bullischer Orderblock
Letzte Abwärtskerze vor einem starken Aufwärtsschub.
Wird als Support-Zone genutzt.
Bärischer Orderblock
Letzte Aufwärtskerze vor einem starken Abwärtsschub.
Wird als Resistance-Zone genutzt.
Praktische Anwendung:
Trader markieren Orderblocks als potenzielle Einstiegszonen.
Kombination mit anderen Konzepten:
Fair Value Gaps (FVG) → Bestätigung der Zone.
Break of Structure (BOS) → zeigt, dass der Trend intakt ist.
Liquidity Grab → Preis holt Liquidität, bevor er den Orderblock respektiert.
Vorteile:
Liefert präzise Einstiegs- und Ausstiegsbereiche.
Spiegelt institutionelles Verhalten wider.
Funktioniert gut in Kombination mit Marktstruktur (HH/LL, BOS, ChoCH).
Risiken:
Nicht jeder Block wird respektiert – Fehlsignale möglich.
Erfordert Bestätigung durch andere Tools (Orderflow, FVG, Volumen).
Beispiel:
Bullischer Orderblock:
Kurs fällt → bildet eine rote Kerze → danach starker Anstieg.
Diese rote Kerze markiert den Bereich, in dem Käufer aktiv wurden.
Bärischer Orderblock:
Kurs steigt → bildet eine grüne Kerze → danach starker Abverkauf.
Diese grüne Kerze markiert den Bereich, in dem Verkäufer aktiv wurden.
Definition:
Ein Fair Value Gap ist ein Ungleichgewicht im Preis, das entsteht, wenn der Markt sehr schnell in eine Richtung läuft und dabei nicht alle Preisniveaus „sauber“ gehandelt werden.
Typisch: eine Kerze überspringt durch starke Bewegung bestimmte Preisbereiche, sodass zwischen den Kerzenkörpern/Lunten eine Lücke bleibt.
Diese Lücke gilt als Bereich, den der Markt später oft „füllt“, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Entstehung:
Entsteht meist bei hoher Volatilität: News, starke Orders institutioneller Trader, Breakouts.
Beispiel:
Eine bullische Kerze steigt stark.
Die nächste Kerze eröffnet höher, ohne den unteren Bereich zu testen.
Zwischen den Kerzenkörpern bleibt ein Gap → das ist das FVG.
Merkmale:
Dreikerzen-Muster:
Erste Kerze → Bewegung in eine Richtung.
Zweite Kerze → starke Fortsetzung.
Dritte Kerze → hinterlässt eine Lücke zwischen Hoch/Tief der ersten und dritten Kerze.
Magnetwirkung: Preis kehrt oft zurück, um das Gap zu „füllen“.
Praktische Anwendung:
Trader markieren FVGs als potenzielle Einstiegs- oder Zielbereiche.
Typische Nutzung:
Einstieg, wenn Preis zurück ins Gap läuft.
Bestätigung zusammen mit Orderblocks oder Break of Structure (BOS).
Zielbereiche für Take Profit, wenn Markt ein Gap schließen will.
Vorteile:
Liefert klare Zonen im Chart.
Funktioniert gut mit Smart Money Concepts (SMC).
Hilft, Ungleichgewichte im Markt zu erkennen.
Risiken:
Nicht jedes Gap wird sofort oder vollständig geschlossen.
Erfordert Bestätigung durch andere Tools (Orderflow, BOS, Liquidität).
Beispiel:
Kurs steigt stark von 1.1000 auf 1.1050.
Zwischen 1.1015 und 1.1030 bleibt ein Bereich ungetestet → Fair Value Gap.
Später fällt der Kurs zurück in diesen Bereich, bevor er den Aufwärtstrend fortsetzt.
Definition:
Ein Change of Character (ChoCH) beschreibt den Moment, in dem der Markt seine bisherige Struktur ändert – also von einem Trend in die entgegengesetzte Richtung wechselt.
Während ein Break of Structure (BOS) die Fortsetzung eines Trends bestätigt, signalisiert ChoCH einen Trendwechsel.
Merkmale:
Im Aufwärtstrend:
Der Markt bildet Higher Highs (HH) und Higher Lows (HL).
Ein ChoCH tritt auf, wenn ein wichtiges Higher Low nach unten gebrochen wird → Hinweis auf beginnenden Abwärtstrend.
Im Abwärtstrend:
Der Markt bildet Lower Highs (LH) und Lower Lows (LL).
Ein ChoCH tritt auf, wenn ein wichtiges Lower High nach oben gebrochen wird → Hinweis auf beginnenden Aufwärtstrend.
Praktische Anwendung:
Trendwechsel erkennen: ChoCH ist ein starkes Signal für den Beginn einer neuen Marktphase.
Einstiegsfilter: Trader nutzen ChoCH, um frühzeitig Positionen in die neue Richtung aufzubauen.
Kombination: Besonders effektiv zusammen mit Orderblocks, Fair Value Gaps oder Liquiditätspools → liefert Bestätigung, dass der Wechsel „echt“ ist.
Vorteile:
Frühzeitiges Erkennen von Trendwechseln.
Hilft, nicht gegen den Markt zu handeln.
Klare Struktur, auch für Anfänger nachvollziehbar.
Risiken:
Fehlsignale: Manchmal wirkt ein Bruch wie ein ChoCH, aber der Markt kehrt zurück.
Bestätigung durch Volumen, Orderflow oder weitere Strukturmerkmale ist wichtig.
Beispiel:
Kurs steigt von 1.1000 → 1.1050 → korrigiert auf 1.1020 → steigt wieder auf 1.1070.
Danach fällt er plötzlich unter 1.1020 (das letzte Higher Low).
Dieser Bruch ist ein Change of Character, da der Markt von bullisch auf bärisch wechselt.
Definition:
Ein Liquidity Pool ist ein Bereich im Markt, in dem sich viele Stop-Loss-Orders oder Pending Orders sammeln.
Diese Zonen entstehen, weil Trader ihre Stops oft an denselben markanten Stellen platzieren (z. B. über einem Hoch oder unter einem Tief).
Institutionelle Trader nutzen diese Pools, um Liquidität „abzugreifen“ und ihre großen Orders effizient auszuführen.
Merkmale:
Typische Orte für Liquidity Pools:
Swing Highs / Swing Lows → über/unter markanten Hochs/Tiefs.
Runde Zahlen → psychologische Levels (z. B. 1.1000 im EUR/USD).
Range-Grenzen → obere/untere Begrenzung einer Seitwärtsphase.
Preis bewegt sich oft gezielt in diese Bereiche, bevor er die eigentliche Richtung einschlägt.
Praktische Anwendung:
Trader markieren Liquidity Pools als potenzielle Zielbereiche für den Markt.
Typische Szenarien:
Liquidity Grab / Stop Hunt → Markt holt die Stops, bevor er in die Haupttrendrichtung läuft.
Kombination mit Orderblocks oder Fair Value Gaps → Einstieg nach dem „Abholen“ der Liquidität.
Besonders wichtig in Smart Money Concepts (SMC).
Vorteile:
Liefert klare Zonen, wo der Markt wahrscheinlich hinläuft.
Hilft, falsche Einstiege zu vermeiden, indem man wartet, bis Liquidität „geholt“ wurde.
Unterstützt die Analyse von Marktmanipulation durch große Player.
Risiken:
Nicht jeder Pool wird sofort oder vollständig „geholt“.
Für Anfänger schwer zu unterscheiden, ob es echte Liquidität oder nur ein Fakeout ist.
Beispiel:
Kurs steigt langsam, erreicht ein altes Hoch bei 1.1050.
Viele Trader haben dort ihre Stops gesetzt → Liquidity Pool.
Markt bricht kurz über 1.1050, holt die Stops, fällt dann zurück in Trendrichtung.
Viele Trader suchen nach der perfekten Strategie - doch ohne das Verständnis für die Marktphasen bleibt selbst die beste Technik wirkungslos. In diesem Abschnitt zeige ich dir, wie du deine Strategie mit den drei zentralen Marktphasen kombinierst: Accumulation, Manipulation und Distribution. So wirst du vom Übertrader zum Performer.
Große Marktteilnehmer (Smart Money) kaufen still und leise ein
Preis bewegt sich seitwärts in einer Range
Volumen steigt leicht, aber ohne klare Richtung
Ziel: Positionen aufbauen, ohne den Preis zu stark zu bewegen
Markt wird gezielt in die Irre geführt
Falsche Ausbrüche, schnelle Richtungswechsel
Ziel: Retail-Trader aus dem Markt drängen, Stop-Losses abfischen
Oft verbunden mit hoher Volatilität und News
Smart Money beginnt, Positionen zu verkaufen
Preis steigt oft noch leicht, aber mit sinkendem Volumen
Danach folgt meist ein starker Abverkauf
Ziel: Gewinne realisieren, bevor der Markt kippt
Trading-Tipp: In dieser Phase kannst du auf Breakouts aus der Range spekulieren – z. B. mit einer London Breakout Strategie.
Trading-Tipp: In dieser Phase lieber nicht traden – oder nur mit sehr kleinem Risiko. Warte auf Bestätigung.
Trading-Tipp: Short-Setups suchen, z. B. bei Trendbruch oder unterhalb der Range.
(01:00–08:00 MEZ)
Wenig Volumen, ruhiger Markt
Ideal für Accumulation-Phasen
Vorbereitung auf London Breakout
(09:00–15:00 MEZ)
Höchste Volatilität
Häufige Manipulationen durch News oder Liquiditätswechsel
Viele Trader werden hier „ausgeschüttelt“
(14:30–22:00 MEZ)
Volumen sinkt nach US-Open
Distribution setzt ein – große Player steigen aus
Oft starke Abverkäufe am Nachmittag
Was das bedeutet:
Accumulation kann auch kurz vor dem US-Open passieren, wenn der Markt sich beruhigt
Manipulation kann mitten in der London-Session auftreten, z. B. durch News oder Liquiditätswechsel
Distribution kann sogar in der Asian Session vorkommen, wenn ein Trend ausläuft
Nicht nur nach Uhrzeit traden – sondern nach Verhalten
Beobachte Volumen, Preisverhalten und Struktur
Nutze Sessions als Orientierung – aber Phase entscheidet über Strategie
Flexibel bleiben – aber mit System
Beispiel: Du siehst eine Range in der Asian Session → Accumulation
Dann kommt ein Fake-Ausbruch → Manipulation
Danach echter Ausbruch → Distribution beginnt
Fazit: Die Sessions geben dir einen Rahmen, aber die Marktphase erkennst du am Verhalten – nicht an der Uhrzeit. Das ist der Unterschied zwischen einem Trader, der nur nach Plan tradet – und einem Performer, der den Markt liest.
Sie zeigt, wie Trends entstehen, sich verändern und wo Liquidität im Markt liegt. Wer Marktstruktur versteht, erkennt nicht nur die Richtung des Marktes, sondern auch die Zonen, in denen große Orders ausgeführt werden.
Konzepte wie Break of Structure (BOS), Change of Character (ChoCH), Orderblocks, Fair Value Gaps und Liquidity Pools bauen alle auf Marktstruktur auf. Sie helfen Tradern, Preisbewegungen nicht zufällig, sondern systematisch zu deuten.
Damit wird Marktstruktur zum Bindeglied zwischen Strategien und Indikatoren:
Strategien nutzen Marktstruktur, um Setups zu definieren.
Indikatoren bestätigen oder filtern die Signale.
Zusammen entsteht ein klares, praxisnahes Bild für den Trader.
Investieren und Handeln sind mit Risiken verbunden, und Portfoliowerte können schwanken. Hebelprodukte bergen ein hohes Risiko eines vollständigen Kapitalverlusts. Die Inhalte dieser Website stellen keine Anlageberatung oder Empfehlungen dar. Vor Transaktionen sollte professionelle Beratung eingeholt und sorgfältig geprüft werden. Diese Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken, ohne Eignung für bestimmte Personen oder Situationen zu gewährleisten. Die Website und ihre Partner übernehmen keine Haftung für finanzielle Verluste durch Entscheidungen, die auf den bereitgestellten Informationen basieren. Nutzer sollten umsichtig handeln und fundierte Entscheidungen treffen. Wir verwenden Affiliate-Links, um die Arbeit an dieser Website zu finanzieren, was jedoch keinen Einfluss auf unsere Bewertungen oder Urteile hat.
